Die Malerei ist ein westentlicher Bestandteil meines Lebens. Ich male in verschiedenen Dimensionen das, was letztendlich sichtbar ist, wie im wirklichen Leben, ist nur die Außen- oder Oberfläche.
Da wir Menschen geistige Wesen sind, ist der Geist, das Geistliche, das Symbol dafür, das Erste was ich auf die Leinwand bringe und was ich immer, mal mehr, mal weniger, durchscheinen lasse. Das symbolisiere ich mit den drei Farben Blau für Stärke, Gelb für Weisheit und Rosa für Liebe. Ich bringe dies in einer Spirale zum Ausdruck oder durch kosmische Flammen. Um das Leben gelingen zu lassen, müssen diese drei Größen (in Farben symbolisiert) immer im ausgewogenen Verhältnis zueinander vorhanden sein.
Die nächste Ebene ist meistens eine Schrift, Worte oder ein kleiner Satz, wohlwissend, dass viele Menschen Schrift in der Malerei, auf einem Gemälde, ablehnen. Der Grund,weil ich es tue, ist die immense Wichtigkeit des Wortes.
Im Johannes Evangelium heißt es: "Am Anfang war das Wort...." Leider haben viele Menschen in unserer Zeit vergessen, oder wissen nichht, dass mit Worten Tatsachen, Gefühle und Ereignisse geschaffen werden. Auch wenn sie nur so und "gedankenlos" dahin gesprochen werden. So ist das Wort die zweite Dimension, wenn sie auch meist verschleiert, unauffällig oder nur teilweise auf dem fertigen Bild zu erkennen ist. Aber sie wirkt.
Die dritte Dimension ist was wir sehen, was wir erleben; wie in einem Film ist das im ständigen Wechsel. So sind die Streifen auf vielen meiner Bilder als Erinnerung daran, wie auf einem Fotostreifen (was eigentlich durch die Digitaltechnik so nicht mehr existiert) gedacht.
Ich experimentiere mit diesen "Ebenen", indem ich mal die eine, mal die andere mehr zum Vorschein kommen lasse.
Für mich und meine Malerei ist es besonders wichtig, dass die Bilder ausgewogen und in Harmonie sind. So haben sie auch eine heilende Wirkung. Oft spiegeln meine Bilder den Zeitgeist, indem sie aufgreifen was ist und auf das hinweisen, was werden soll.
Meine Bilder laden zum Verweilen ein, weil man im "Vorbeigehen" das
Wesentliche nicht erkennen kann.
Biografie
1943 in Dinkelsbühl geboren und in Nürnberg aufgewachsen.
1961 München, Vorklassen der Meisterschule für Modegrafik,
anschließend Kunstakademie bei Professor Glette.
Ende1963 Übersiedlung nach Berlin
1965 Heirat
1966 Geburt meines Sohnes Alexander
1967 - 1974 Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen e. V.
1971 Ausstellungsbeteiligung in der F. B.K Berlin
1972 Ausstellungsbeteiligung in der F. B. K. Berlin
seit 2003 Vertiefung der Ölmalerei
Ausstellungen in Chicago, Galerie Nicole
Mehfach in der Paul-Gerhard-Kirche/Schöneberg
Haus der Stille/Wannsee
Bel-Etage-Berlin
Beginenhaus/Kreuzberg
Jahrelang Nachbarschaftshaus Hohenschönenhausen
Kiezbücherei Wilhelmsruh
Kirchengemeinde Berlin Wilhelmsruh
Zur Zeit sind Bilder ausgestellt in der Diakonie Tempelhof/Schöneberg in der Götzestr.22